Und genau das gefährdet dein Lebenswerk mehr als jede Steuerfrage. Der Vertrag liegt beim Notar, das Steuermodell steht, die Bewertung ist durch. Trotzdem fällt jede zweite Entscheidung weiter auf deinem Schreibtisch, und die Investition, die längst beschlossen war, wartet auf ein zweites Ja.
Ich bin Sonja Lehmann und begleite Familienunternehmen durch die Nachfolge, ob sie in der Familie bleibt oder nach außen geht. Ich bringe die Führung sicher von einer Generation in die nächste, so dass Unternehmen und Familie stark bleiben. Steuerberater, Anwalt und Verkaufsberater regeln Vertrag und Zahlen. Ich arbeite an dem, was keine Urkunde überträgt: an den Menschen und dem, was zwischen ihnen passiert.
Sonja Lehmann
Acht Fragen, drei Minuten, das Ergebnis sofort auf dem Bildschirm. Die Übergabe-Kompassrose zeigt dir in vier Bereichen, was schon in Bewegung ist und wo der größte Hebel liegt. Es gibt kein richtig oder falsch, und du wirst dich in mancher Frage wiedererkennen.
Jetzt die acht Fragen beantwortenKostenfrei · Drei Minuten · Ohne Anmeldung
Dein Sohn führt seit einem Jahr. Auf dem Papier ist alles seins. Und wenn der wichtigste Kunde anruft, will er dich sprechen, nicht ihn. Die Meister fragen bei ihm, was zu tun ist, und gehen anschließend zu dir, um sich das bestätigen zu lassen.
Du merkst es an Kleinigkeiten. An der Investitionsentscheidung, die seit acht Monaten in der Schublade liegt. An dem Gespräch mit deiner Frau, das ihr immer wieder verschiebt. An dem Satz „das haben wir schon immer so gemacht“, der jetzt öfter fällt als früher.
Verträge übertragen Eigentum. Führung übertragen sie nicht. Was ein Unternehmen zusammenhält, hat keine Urkunde: wer entscheidet, wem die Leute folgen, und wer du selbst bist, wenn du nicht mehr der Chef bist. Über der Wasserlinie liegen die Zahlen. Darunter entscheidet sich, ob die Übergabe gelingt.
Also kommt der nächste Berater ins Haus. Noch ein Gutachten, noch ein Modell, noch eine Klausel für den Fall der Fälle. Das fühlt sich nach Fortschritt an, weil es etwas Greifbares hervorbringt. Nur berührt keines dieser Papiere die Frage, wem die Belegschaft morgens folgt. Nach zwei Jahren ist der Ordner dick und die Lage dieselbe.
Die Rollen sortieren sich schon, wenn erst einmal Zeit vergangen ist. Das stimmt manchmal sogar. Häufiger festigt sich in dieser Zeit genau das, was keiner wollte: Der Senior bleibt der, den man fragt, der Nachfolger gewöhnt sich daran, und die Belegschaft richtet sich darin ein. Je länger dieser Zustand dauert, desto normaler wird er.
Es gibt einen dritten Weg, und er beginnt damit, dass alle Beteiligten einmal im selben Raum sitzen und aussprechen, was sonst nur gedacht wird.
Ich moderiere keine Sitzungen, in denen heiß diskutiert und nicht entschieden wird. Ich bringe die Menschen zusammen, die es angeht, und sorge dafür, dass die Dinge in Ruhe auf den Tisch kommen, die bisher nur zwischen den Zeilen standen.
Meine Kunden sagen, ich bin freundlich, kompetent und konfrontiere dann, wenn es der Sache dient. Ich frage nach, wenn eine Antwort ausweicht, und ich bleibe an der Frage, bis sie beantwortet ist. Das ist unbequem für ein oder zwei Stunden und erspart zwei verlorene Jahre.
Übergeber, Nachfolger, oft die zweite Führungsebene, manchmal die Unternehmerfamilie. Was in Einzelgesprächen bleibt, wird zur Flurfunk-Version, und jeder hört eine andere.
Ich arbeite mit allen zusammen, in einem Rahmen, in dem auch ein unangenehmer Satz gesagt werden darf, ohne dass ihn hinterher jemand auf der Rechnung hat. Vertraulich, ohne Protokoll, ohne Zuschauer.
Wer entscheidet ab wann worüber? Wo ist der Rat des Seniors willkommen und wo beginnt Einmischung? Und welche Rolle hat der Senior im Unternehmen, wenn er nicht mehr führt?
Diese drei Fragen sind ein schmaler Grat und bleiben in fast jeder Unternehmerfamilie unbeantwortet, weil sie an der Ehre kratzen. Ausgesprochen sind sie in einer Stunde geklärt. Danach weiß jeder im Betrieb, wen er wofür zu fragen hat.
Am Ende steht ein Fahrplan mit Namen und Terminen. Wer bis wann was übernimmt, woran Senior und Nachfolger merken, dass der Schritt gelungen ist, und was passiert, wenn er es nicht ist.
Auf Wunsch begleite ich die Nachfolge ein bis zwei Jahre, bis die Übergabe steht. Sichtbar für alle, nachprüfbar für jeden.
Das meiste, was zu einer Nachfolge gehört, hast du längst erledigt, und zwar mit den richtigen Fachleuten. Die zweite Spalte ist die, für die es keinen Vordruck gibt.
Impulsgeberin, Visionärin und pragmatische Ratgeberin, das ist Sonja Lehmann für uns. Sie hat sich schnell in unsere Branche eingearbeitet und den Journalistinnenbund e. V. in schwierigen Zeiten mit frischem Optimismus vorangebracht. Bei unserer Jahrestagung in Nürnberg hat sie uns mit ihrem Moderatorinnen-Team stringent, kenntnisreich und mit Fröhlichkeit hindurchgeführt. Die Workshop-Ergebnisse zeugen von neuem Engagement unserer Mitglieder. Der Verein fühlt sich beflügelt!
Sissi Pitzer
Journalistinnenbund e. V.
24 Jahre Audi und Führung mit Leidenschaft und Herz lassen sich nicht per Knopfdruck abschalten. Sonja hat mein Anliegen „mein Abschiedsritual“ klar, strukturiert und fokussiert behandelt. Ich habe mich bei ihr sehr wohl, mit meinen individuellen Ressourcen geschätzt und wohlwollend begleitet gefühlt. Entstanden ist ein für mich stimmiger Übergang, der mein Erlebtes schätzt, meine Wegbegleiter würdigt und das Neue mitsamt meinen Stärken offen umarmt.
Alfred Zedelmaier
Ehemalige Führungskraft, begleitet bei seinem Abschiedsritual im Team vor der Rente
Liebe Frau Lehmann, unsere Session hat ein Wunder bewirkt. Nach dieser langen Zeit der Zusammenarbeit hatte ich nicht wirklich damit gerechnet, dass Herr S. sich nochmal bewegen kann. Genau das hat unsere Session geschafft. Vielen Dank für Ihre Expertise und Ihr Zutun! Das war und ist großartig! Wenn wir in Kontakt bleiben, freue ich mich sehr!
Als erfahrene Führungskraft traf ich Ende 2023 in meinem neuen Team auf sehr unterschiedliche Charaktere mit echtem fränkischem Understatement. Mit dem Teamtag hat Sonja meine Jungs alle aus der Reserve gelockt und einen Rahmen geschaffen, in dem wir offen Tacheles reden konnten: über Vergangenes, über meine Führung und darüber, wo wir gemeinsam hinwollen. Besonders in Erinnerung ist mir der Dialog ‚Führungskraft bekennt Farbe‘ geblieben. Der Tag hat uns wieder mehr zusammengeschweißt. Sonja hat mich und mein Team mit einer ausgewogenen Strategie und viel Feingefühl hervorragend unterstützt.
Michael Thyssen
Leiter Abteilung Veranstaltungstechnik
Unternehmen, die ich in Organisations- und Teamentwicklung begleitet habe
Dann fang mit den acht Fragen an. Drei Minuten, das Ergebnis siehst du sofort, und du musst mit niemandem darüber sprechen, auch nicht mit mir.
Die Übergabe-Kompassrose startenKostenfrei · Ohne Anmeldung
Ein Verein mit einer langen Tradition, und niemand wollte die Führung übernehmen. Wenige Wochen später, an einem Wochenende in Nürnberg bei 35 Grad und mit einer Klimaanlage, die nicht wollte, stand die Nachfolge. Überredet habe ich niemanden. Es lag daran, dass zum ersten Mal alle im selben Raum ausgesprochen haben, was sie brauchen und wovor sie sich fürchten.
Das ist die Stelle, an der ich immer wieder lande. Die Leute wissen längst, was zu tun wäre. Was fehlt, ist der Rahmen, in dem sie es sagen dürfen, und jemand, der die Frage nicht fallen lässt, wenn es unangenehm wird.
Ich stelle die Frage, die im Raum steht, und ich stelle sie freundlich. Wer mich bucht, bekommt keine Beraterin, die für einen Beteiligten Partei ergreift. Ich arbeite für das Unternehmen und für die Familie, und zwar für beide gleichzeitig, auch wenn das im ersten Moment nach einem Widerspruch klingt.
Studiert habe ich Erwachsenenbildung, dazu Soziologie und Psychologie. Danach viereinhalb Jahre in einer Beratungsagentur. Gekommen bin ich als Assistenz der Geschäftsführung, gegangen als Beraterin für Menschen, Teams und Organisationen. Ich begleite Führungskräfte auf allen Ebenen, vom Projektleiter bis zum geschäftsführenden Gesellschafter. Diverse Branchen, vom kleinen, inhabergeführten Unternehmen über den Mittelstand bis zum Großkonzern. Dazu eine Ausbildung in Systemischer Organisationsentwicklung, Change und Transformation am Institut für systemische Beratung in Heidelberg.
Ich habe eine externe Nachfolge über drei Führungsebenen moderiert, Konflikte zwischen Personalabteilung und Personalrat geklärt und Führungskräfte begleitet, die zum ersten Mal die Verantwortung ihres Vorgängers übernommen haben. Und ich lebe selbst im Drei-Generationen-Haushalt, weiß also aus dem eigenen Flur, wie das ist, wenn drei Generationen unter einem Dach dieselbe Sache verschieden sehen.
Seit 2022 trainiere ich Kung Fu und ziele auf den fünften Gürtel. Was ich dort gelernt habe, brauche ich in jeder Sitzung: statt zu blockieren, mit den vorhandenen Kräften arbeiten; statt hektisch zu werden, in die Ruhe zurückfinden; statt zu erstarren, neue Wege finden.
Es gibt zwei Wege zu mir, und der erste kostet dich einen Tag. Im Fackel-Workshop setzen wir uns mit den Beteiligten zusammen und gehen die acht Punkte durch, an denen sich eine Übergabe entscheidet. Am Ende dieses Tages weißt du, wo bei euch der größte Hebel liegt, und du hast drei Schritte, die du auch allein gehen kannst, wenn du das möchtest. Viele Unternehmerfamilien merken an diesem Tag zum ersten Mal, dass sie über dieselbe Sache reden.
Wer weitergehen will, bekommt in 90 Tagen einen Fahrplan für die Übergabe. Wir arbeiten in drei moderierten Tagen, dazu Gespräche mit mir allein, am liebsten im Gehen. Am Ende liegt auf dem Tisch: ein Zukunftsbild, hinter dem beide Generationen stehen, ein Nachfolge-Konzept mit Terminen und Meilensteinen, eine Entwicklungs-Landkarte als Poster für die Wand, und ein Notfall-Ordner mit zehn Registern für den Fall, den niemand plant. Dein Aufwand: ein Tag pro Monat und zwei bis drei Stunden pro Woche. Auf Wunsch begleite ich ein bis zwei Jahre weiter, bis die Übergabe gelungen ist und der Nachfolger fest im Sattel sitzt.
Ich bin akkreditierte Beraterin des RKW Thüringen. Meine Leistungen sind für dich je nach Förderrichtlinie zwischen 40 und 65 % förderfähig. Sprich mich dazu an.
Drei Sätze höre ich in fast jedem Erstgespräch. Sie sind berechtigt, deshalb beantworte ich sie hier.
Gut so, denn diese Arbeit mache ich nicht, und ich würde sie auch niemandem abnehmen wollen. Steuermodell, Verträge und Unternehmenswert gehören in die Hände anderer Fachleute, und in den meisten Unternehmerfamilien, die zu mir kommen, ist dieser Teil längst erledigt. Genau deshalb sitzen sie bei mir: weil alles unterschrieben ist und die Übergabe trotzdem nicht in Gang kommt. Ich arbeite partnerschaftlich mit deinen Beratern. Und ich hole alle an einen Tisch, wenn es hilfreich ist.
Dann seid ihr weiter als die meisten. Die Probe ist einfach: Frag deine zweite Führungsebene, wen sie bei einer Entscheidung über 50.000 Euro zuerst anruft. Und frag deinen Sohn, welche Entscheidung er im letzten halben Jahr getroffen hat, ohne sich hinterher bei dir rückzuversichern. Fallen beide Antworten so aus, wie du hoffst, brauchst du mich nicht. Fällt eine anders aus, weißt du jetzt, woran ihr arbeiten könnt.
Der Zeitpunkt für die Verträge liegt vielleicht wirklich in zwei Jahren. Der Zeitpunkt für die Führung liegt davor, weil sich Vertrauen nicht zum Stichtag herstellen lässt. Wer früh anfängt, hat Zeit für Umwege und für die eine Frage, die sich als schwieriger herausstellt als gedacht. Wer spät anfängt, muss unter Druck entscheiden. Das ist die teuerste Art, ein Lebenswerk zu übergeben. Oder es kommt am Ende gar nicht mehr zur Übergabe, weil Nachfolger mit Profil sich heute nicht mehr auf die Wartebank setzen lassen.
Kein Pitch, keine Verkaufspräsentation, ein Gespräch, in dem du im Mittelpunkt stehst. Ungefähr 30 Minuten, per Teams.
Ich höre zu: Du erzählst, wie es bei dir steht: wo deine Fackel am Leuchten ist und an wen du sie übergeben willst.
Wir finden den größten Funken: Gemeinsam gehen wir die Übergabe-Kompassrose durch. Am Ende weißt du, wo der größte Funke für eine gelungene Übergabe liegt.
Wir schauen, ob es passt, in beide Richtungen: Ehrlich, ohne dass du dich danach erklären musst: Passt du zu mir, und passe ich zu dir? Ergibt ein vertiefendes Gespräch Sinn?
Du bekommst in jedem Fall drei konkrete Empfehlungen, ob wir danach zusammenarbeiten oder nicht.
Für Inhaberinnen und Inhaber von Familienunternehmen in Franken und Thüringen, deren Übergabe in den nächsten Jahren ansteht oder gerade stockt.